KVHS Groß Gerau
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Veranstaltung "Debattierclub" (Nr. G10223) ist für Anmeldungen nicht freigegeben.

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Terroristische Anschläge, Gelbwesten und der Brand der Kathedrale Notre Dame von Paris hatten unser Nachbarland bereits geschwächt, als das Virus angriff. Staatspräsident Emmanuel Macron verglich den Kampf gegen die Pandemie mit Krieg gegen einen unsichtbaren Gegner. Die Referenten werden beschreiben, wie Frankreich sich langsam von der Pandemie erholt und die Franzosen nach den Kommunalwahlen, 20 Monate vor der Präsidentschaftswahl und vier Jahre vor den Olympischen Spielen Wege aus der Krise suchen.

Moderation:
Titus Möllenbeck, Haus am Maiberg

Gesprächspartner:
Bernd Sterzelmaier, Diplomsoziologe und Journalist;
Pierre-Yves Pepin, Erziehungswissenschaftler
Griechenland ist im Bewusstsein vieler Menschen das Land, das immer wieder von Krisen heimgesucht wird - zuletzt von der Staatsschuldenkrise (2010 bis 2015).
Wenig bekannt ist dagegen der erfolgreiche Umgang mit der Corona-Epidemie. Im Rahmen eines digitalen Meetings wird der Referent direkt aus Athen zugeschaltet und von den erfolgreichen Strategien der letzten Monate bis hin zur aktuellen Tourismus-Saison berichten - und Fragen beantworten.

Moderation:
Titus Möllenbeck, Haus am Maiberg

Gesprächspartner:
Dr. Georgios Monogioudis, Politikwissenschaftler,
Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Athen und ehemaliger Stipendiat von - Politische Bildung in Aktion "Europa gestalten" im Haus am Maiberg 2014/15

Anmeldung möglich Debattierclub

(Groß-Gerau, ab Do., 27.8., 19.30 Uhr )

Gesellschaft, Kultur, Politik, Philosophie, das Leben allgemein - es gibt eine Fülle aktueller und brisanter Themen, zu denen es viele Meinungen gibt. Was bewegt Sie? Worüber möchten Sie auch mal mit anderen diskutieren?
In dem offenen Debattierclub der Kreisvolkshochschule sind den Themen keine Grenzen gesetzt. In einer lockeren Runde haben Sie die Möglichkeit sich auszutauschen, eigene Ideen weiter zu entwickeln und auf andere Meinungen zu reagieren. Die inhaltliche Einführung fällt knapp aus - denn die Diskussion steht im Vordergrund.

Thema des Abends:
Debattierclub zur Aggressivität in der Gesellschaft

Zwei Vorfälle im Kreis Groß-Gerau in jüngster Zeit lassen aufhorchen: Ende Juni wurden fünf der 18 Informationstafeln des Historischen Lehrpfades, der über die frühere KZ-Außenstelle in Walldorf informiert, durch Unbekannte zerstört. Im Mai wurde eine 20-jährige Studentin an einer Bushaltestelle in Groß-Gerau von einem Mann rassistisch beleidigt und mit einem alkoholischen Getränk übergossen. Zeugen des Vorfalls halfen ihr nicht. Sind diese beiden Ereignisse ein Beleg für eine wachsende Aggressivität in der Gesellschaft? Was erleben Sie in Ihrem persönlichen Umfeld? Und wie ist die Situation in der Bundesrepublik zu bewerten - in den Fußballstadien, in den Sozialen Medien, in der Kommunalpolitik, in der Bürgermeister immer wieder aggressiv beschimpft werden?

Kursleitung: Markus Dobstadt

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Neue Gäste sind herzlich willkommen.
Populismus ist ein vielgestaltiges Phänomen. Mal ist er rechts, mal links; mal artikuliert er Protest gegen offene Märkte, mal wendet er sich gegen Migration. Auch in der geografischen Verteilung zeigt er sich variantenreich: In Südeuropa dominiert der Links-, in Nordeuropa der Rechtspopulismus.
Im Gespräch mit Philip Manow wollen wir ökonomischen Erklärungsansätzen für dieses zunächst widersprüchlich erscheinende Bild nachspüren und unser Verständnis von Populismus erweitern.

Moderation:
Susanne Kolb, Haus am Maiberg

Gesprächspartner:
Prof. Dr. Philip Manow, Politikwissenschaftler und
Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bremen
Wie kommen Innovationen, wie kommt das Neue in die Welt? Wie werden reale Werte geschaffen durch innovative Produkte und Dienstleistungen, die sich durch technischen Vorsprung, hohe Qualität und klaren Kundennutzen auszeichnen?
Einige Beispiele sollen dies illustrieren. Dabei stehen nachhaltiges Wirtschaften und ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen im Vordergrund. Solche Technologien entstehen im Zusammenspiel von Forschung, innovativer Wirtschaft, geeigneten staatlichen Rahmenbedingungen und einer gegenüber Technik aufgeschlossenen Gesellschaft.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, Präsident acatech

Der berufliche und wissenschaftliche Werdegang von Dieter Spath begann an der Technischen Universität München, als er dort 1971 das Studium des Maschinenbaus aufnahm. Nach seiner Promotion an der Fakultät für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften trat Spath 1981 bei KASTO, einer auf Sägetechnologie spezialisierten Firmengruppe, ein. Bereits nach rund sieben Jahren avancierte er dort zum Geschäftsführer, bis er 1992 zum Ordinarius des Instituts für Werkzeugmaschinen und Betriebstechnik der Universität Karlsruhe berufen wurde. Seit 2016 ist er Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation und des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart. Professor Spath ist Präsident der acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.

ZUSATZPROGRAMM vhs.wissen live - Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt
Was die skandinavischen Länder betrifft, so wurde in Zusammenhang mit Corona meist nur immer wieder vom liberalen Sonderweg Schwedens berichtet. Über seinen östlichen Nachbarn Finnland war wenig zu hören.
Der Referent wird erläutern, welchen Weg Finnland gegangen ist und ob das schwedische Gegenmodell erfolgreicher war, als das Modell des großen Nachbarn im Westen.

Moderation:
Titus Möllenbeck, Haus am Maiberg

Gesprächspartner:
Harry Skoutajan, Diplom Staats- und
Sozialwissenschaftler, Vorsitzender der
Deutsch-Finnischen Gesellschaft Hessen e.V.

freie Plätze Wissensrouten: 321 Jahre Walldorf - Geflohene in Walldorf damals und heute

(Mörfelden-Walldorf, ab So., 13.9., 17.00 Uhr )

Vor 321 Jahren entstand Walldorf - gegründet von waldensischen Glaubensflüchtlingen.

Im Jahr 1699 nahm Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt die rund 800 Flüchtlinge auf und erlaubte ihnen sich bei Mörfelden anzusiedeln. Eine Zeit der Unterdrückung und der Entbehrungen lag nun hinter ihnen, außerdem eine Flucht über die Alpen. In Hessen bauten sie sich ein neues Leben auf, frei von Verfolgung, und gründeten Walldorf.

Die bewegte Geschichte der Waldenser findet viele Parallelen in unserer heutigen Gesellschaft. Mörfelden-Walldorf selbst ist eine Stadt der Vielfalt, in der Menschen aus unterschiedlichen Nationen eine Heimat gefunden haben und das Stadtbild mitgestalten.

Doch was bewegte die Flüchtlinge damals und was bewegt die nach Mörfelden-Walldorf gezogenen Menschen von heute? Welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen führen zu Flucht und Vertreibung? Und wie prägte und prägt eine solche (unfreiwillige) Mobilität unser modernes Stadtbild?

Gemeinsam sollen sich die Teilnehmenden dieser spannenden und aktuellen Thematik nähern und dabei eigene Perspektiven einbringen. Begleitet durch einen Mediencoach werden diese Erkenntnisse und Überlegungen in einem Audiobeitrag für www.wissensrouten.de festgehalten.


Das Projekt ist ein Verbundprojekt von acht Volkshochschulen, der Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck und dem Hessischen Volkshochschulverband.
Gefördert aus Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des Weiterbildungspakts.
Nicht erst durch die Grenzöffnung der Türkei Ende Februar dieses Jahres war die Situation geflüchteter Menschen ohnehin brisant. Die weltweite Corona-Pandemie hat deren Lage noch einmal verschärft, sodass in vielen Camps katastrophale medizinische und humanitäre Zustände herrschen. Zum Tag der Zivilcourage (am 19.9.) blicken wir auf die Situation
geflüchteter Menschen an den Grenzen Europas und stellen die Frage nach der europäischen Solidarität.

Moderation:
Hanne Kleinemas; Alexander Mack, Haus am Maiberg

Gesprächspartner*innen (angefragt):
Özlem Alev Demirel,
MdEP für die Fraktion der Europäischen Linken
Erik Marquardt,
MdEP für die Fraktion der Europäischen Grünen

Anmeldung möglich VHS.Wissen Live: Joseph Beuys "Das Ende des 20. Jahrhunderts"

(Groß-Gerau, ab Mo., 21.9., 18.00 Uhr )

Das Gedankengut von Joseph Beuys ist weit über die Kunstwelt hinaus in die Gesellschaft eingedrungen. Am 12. Mai 2021 würde diese eminent einflussreiche Persönlichkeit ihren 100. Geburtstag feiern. Zu diesem Anlass finden an vielen Orten der Welt große Ausstellungen statt, um das Werk neu zu betrachten. In der Pinakothek der Moderne in München befindet sich mit rund 300 Exponaten eine der größten Sammlungen seiner Arbeiten, die einen Überblick über die Staunen erweckende Vielfalt dieses Schaffens geben.

Im Zentrum des Vortrages steht die raumgreifende Installation "Das Ende des 20. Jahrhunderts". Das Werk wirft Fragen zum Zusammenleben von Menschen in der Gesellschaft auf, Fragen, die einerseits zeitgeschichtlich motiviert sind, doch gleichzeitig über jede bloß aktuelle Gegenwart hinausgehen.

Dr. Corinna Thierolf Ist Hauptkonservatorin in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München und kuratierte als Referentin für Kunst ab 1945 zahlreiche Ausstellungen in der Pinakothek der Moderne, darunter zum Werk von Joseph Beuys, Dan Flavin, Arnulf Rainer, John Chamberlain

ZUSATZPROGRAMM vhs.wissen live - Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Pinakothek der Moderne statt.

Anmeldung möglich VHS.Wissen Live: KI - Wann übernehmen die Maschinen?

(Groß-Gerau, ab Di., 22.9., 19.30 Uhr )

Smartphones, die mit uns sprechen, Armbanduhren, die unsere Gesundheitsdaten aufzeichnen, Arbeitsabläufe, die sich automatisch organisieren, Autos, Flugzeuge und Drohnen, die sich selber steuern, Verkehrs- und Energiesysteme mit autonomer Logistik oder Roboter, die ferne Planeten erkunden, sind technische Beispiele einer vernetzten Welt intelligenter Systeme. Sie zeigen uns, dass unser Alltag bereits von KI-Funktionen bestimmt ist. Seit ihrer Entstehung ist die KI-Forschung mit großen Visionen über die Zukunft der Menschheit verbunden. Löst die "künstliche Intelligenz" den Menschen ab? Dieser Vortrag ist ein Plädoyer für Technikgestaltung: KI muss sich als Dienstleistung in der Gesellschaft bewähren.

Prof. Dr. Klaus Mainzer arbeitet als Wissenschaftsphilosoph über Grundlagen und Zukunftsperspektiven von Wissenschaft und Technik. Im Zentrum stehen dabei mathematische Grundlagenforschung und Computermodellierung von Wissenschaft und Technik. Bekannt wurde er als Komplexitätsforscher, der schwerpunktmäßig komplexe Systeme, Algorithmen und künstliche Intelligenz in Natur, Technik und Gesellschaft untersucht. Er studierte an der Universität Münster, wo er über Philosophie und Grundlagen der Mathematik promovierte (1973) und sich in Philosophie habilitierte. Vor seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TU München und seiner Tätigkeit als Direktor der Carl von Linde-Akademie im Jahr 2008 arbeitete er als Professor und Prorektor an der Universität Konstanz sowie als Professor an der Universität Augsburg. Er war Gründungsdirektor des Munich Center for Technology in Society (MCTS) und ist seit 2016 TUM Emeritus of Excellence.

ZUSATZPROGRAMM vhs.wissen live - Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.

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Fax: 06152 1870-190
E-Mail: info[at]kvhsgg.de

 

Bildungszentrum Wasserweg
(Sprachenzentrum)
Wasserweg 2
64521 Groß-Gerau

Telefon: 06152 1870-400
Fax: 06152 1870-410
E-Mail: sprachenzentrum[at]kvhsgg.de

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Aufgrund des aktuellen Notbetriebs sind unser Servicebüro im Schloss Dornberg und das Servicebüro Sprachenzentrum im Wasserweg 2 zu folgenden Zeiten telefonisch für Ihre Anliegen erreichbar:

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Dienstags: Geschlossen
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Wir danken für Ihr Verständnis.

 

 

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