KVHS Groß Gerau
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"Ich kann die Menschen ja nicht sterben lassen" so hat der Trendelburger Kapitän Reinhard Schmitz seine Motivation für das Engagement bei Sea-Watch einmal beschrieben. Ein paar Jahre war er regelmäßig an Rettungseinsätzen im Mittelmeer beteiligt. Heute wirbt der 67-Jährige aus dem nordhessischen Trendelburg für die Ziele der Organisation Sea-Watch.

freie Plätze Filmvorführung "Life Saaraba Illegal"

(Groß-Gerau, ab Di., 30.4., 17.45 Uhr )

Gespräch mit dem Regisseur Peter Heller
Moderation: Bettina Kocher, Evangelisches Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit

„Der Dokumentarfilm "Life Saaraba Illegal" verfolgt über fast ein Jahrzehnt die Geschichte zweier Brüder aus einer senegalesischen Fischerfamilie. Anhand zweier persönlicher Schicksale wird transparent, was es für die Migranten und für die zurückgelassene afrikanische Gemeinschaft bedeutet, wenn junge Männer den illegalen Weg nach Europa antreten.“ („Kulturzeit“ 3sat)
"Saaraba" , das verheißene Land. Dieser Begriff steht in Westafrika häufig als Synonym für Europa, als der Kontinent der Hoffnung. Der Film begleitet die Brüder Aladji und Souley fast ein Jahrzehnt lang. Dem älteren Aladij gelang die gefährliche Flucht nach Europa, nach Spanien, wo er illegal auf Gemüseplantagen arbeitete. Er war Vorbild für den jüngeren Souley. Die beiden jungen Männer stehen exemplarisch für viele junge Männer, die sich auf den gefährlichen und illegalen Weg machen. Fast wie ein Initiationsritus erscheint dieser Schritt, der zu Ruhm und Ehre bei den Familien führt und häufig zur Schmach, sollte er nicht funktionieren. Entstanden ist der Film in Zusammenarbeit von Peter Heller, Saliou Sarr und Barney Ruebe.

Der Eintritt kostet 5,50 Euro und ist an der Abendkasse zu zahlen.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Weltrettung. Entwicklungspolitik heute“

freie Plätze Kleinode im Gerauer Land - Musikalische Lesung

(Groß-Gerau, ab Fr., 7.6., 19.00 Uhr )

Die Geschichten hinter unbekannten, vergessenen Orten zu finden und festzuhalten, was bisher so noch nicht festgehalten wurde: das hat sich der Autor und gebürtige Berliner Ralf Syplie zur Aufgabe gemacht. Für sein Buch "Kleinode im Gerauer Land" war er im Kreis Groß-Gerau unterwegs und hat auf seinen Reisen durch die Region jede Menge Neues und selbst für Einheimische Unbekanntes entdeckt. Aus seinen Recherchen weiß der gebürtige Berliner den ZuhörerInnen seiner Lesungen stimmungsvoll und lebendig bei musikalischer Untermalung zu berichten. Interessierte sind herzlich zur musikalischen Lesung mit Ralf Syplie und dem Gitarristen Ben Klös am Freitag, den 07.06.2019, 19 Uhr, ins Torhaus im Schloss Dornberg eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Der Autor:
Ralf Syplie, geboren 1944, wuchs in Berlin auf, studierte dort Elektrotechnik und lebt seit 1968 im Rhein-Main-Gebiet.

Bisherige Werke:
- Das Currykorn (Biografisches Kochbuch 1999)
- Mein Weg (Autobiografie 2009)
- Olga, (Roman 2013). Eine deutsch-russische Geschichte
- Geschichte und Gerichte (2015) Über Minderheiten
- Der Flakhelfer (2015) Die wahre Geschichte eines Schülers
- Die Franken-Furt (2017) Besuchenswerte Orte

Anmeldung möglich Debattierclub

(Groß-Gerau, ab Do., 6.6., 19.30 Uhr )

Gesellschaft, Kultur, Politik, Philosophie, das Leben allgemein - es gibt eine Fülle aktueller und brisanter Themen, zu denen es viele Meinungen gibt. Was bewegt Sie? Worüber möchten Sie auch mal mit anderen diskutieren?
In dem offenen Debattierclub der Kreisvolkshochschule sind den Themen keine Grenzen gesetzt. In einer lockeren Runde haben Sie die Möglichkeit sich auszutauschen, eigene Ideen weiter zu entwickeln und auf andere Meinungen zu reagieren. Die inhaltliche Einführung fällt knapp aus - denn die Diskussion steht im Vordergrund.

Thema des Abends: Ersticken wir im Plastik? Plastik ist im Alltag allgegenwärtig und verschmutzt in großem Maß inzwischen auch die Weltmeere. Ein großes Problem stellt auch das Mikroplastik dar, kleine Kunstoffteilchen, die zum Beispiel in Kosmetikprodukten verwendet werden. Welche Folgen hat der enorme (Mikro)Plastikgebrauch? Und gibt es Alternativen? Über dieses Thema diskutiert der Debattierclub am 6. Juni.
Kursleitung: Markus Dobstadt

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Neue Gäste sind herzlich willkommen.

freie Plätze Todesfalle Sahara

(Groß-Gerau, ab Mi., 5.6., 19.00 Uhr )

Weitgehend unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit wird auch die Sahara zu einer Todesfalle für Migrantinnen und Migranten auf dem Weg nach Europa. Was hat die EU damit zu tun, dass Menschen in Afrika auf immer gefährlichere Fluchtrouten ausweichen?
Die europäische Migrationspolitik konzentriert sich seit Jahren auf die Sicherung der Außengrenzen und die Verhinderung von Flucht und Migration nach Europa. Lange vor dem berühmt gewordenen EU-Türkei-Abkommen haben die Europäische Union oder einzelne ihrer Mitgliedsstaaten bereits zahlreiche afrikanische Länder jenseits ihrer Grenzen in den Dienst genommen, um Flüchtlinge und Migrant_innen von Europa fernzuhalten. Nach der so genannten „Flüchtlingskrise“ 2015 wurden diese Bemühungen noch einmal verstärkt, auch mithilfe der Entwicklungspolitik. So wird es nicht nur immer schwieriger und gefährlicher für afrikanische Flüchtlinge und Migrant_innen, nach Europa zu gelangen. Auch innerhalb Afrikas verschärft sich die Situation durch den Einfluss der EU, die die so genannte „irreguläre“ Migration schon auf dem afrikanischen Kontinent unterbinden möchte und diese Kategorie damit überhaupt erst schafft. Sie sorgt dafür, dass Grenzen innerhalb Afrikas aufgerüstet werden und Menschen ihr häufig überlebensnotwendiges Recht auf Freizügigkeit innerhalb der Region, teils sogar innerhalb ihrer eigenen Länder, nicht mehr wahrnehmen können. Gleichzeitig fördert sie Abschiebungen und „freiwillige“ Rückkehr, um erfolgreiche Flucht- und Migrationsversuche wieder rückgängig zu machen. Welche Konsequenzen diese Politik für die Menschen in Herkunfts- und Transitländern hat, veranschaulicht Ramona Lenz am Beispiel der Arbeit von medico-Partnerorganisationen in der Sahelzone und Westafrika.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Weltrettung. Entwicklungspolitik heute“.

Wir danken für die Unterstützung durch unterschiedliche lokale Kooperationspartner/innen:
Arbeitskreis Politische Bildung: DGB-Kreisverband, DGB-Ortsverband, KVHS Groß-Gerau,
Arbeit und Leben Südhessen, Evangelisches Dekanat Groß-Gerau - Rüsselsheim, Katholisches Dekanat Rüsselsheim, Katholische Betriebsseelsorge Südhessen, Partnerschaftsverein Masatepe, Kreis Groß-Gerau

Anmeldung möglich Schleichend in die Falle - Narzissmus in Beziehungen

(Groß-Gerau, ab Mo., 29.4., 19.00 Uhr )

Er kommt daher wie Prinz Charming..und man fühlt sich geliebt und geschätzt wie nie, doch dann wird es immer unangenehmer und respektloser..und ehe man sich versieht, sitzt man in der Falle und kommt vom narzisstischen Partner kaum noch los.

Eine Beziehung mit einem Narzissten kann zerstörerisch sein. Narzissmus kann unterschiedlichste Formen haben, Frauen und Männer betreffen - aber wenn man auch einen Narzissten trifft, sei es als Chefin, Partner oder Elternteil, lässt einen das nicht kalt. Die betroffenen leiden oftmals langfristig und mit großen Konsequenzen - Verlust von Selbstbewusstsein und nicht selten dem ganzen Freundes- und Familienkreis.

In meinem Vortrag soll es um einige Beispiele gehen. Wie erkennt man Narzissten? Was vereint sie? Und wie kann man sich unabhängiger machen wenn man einmal in die Falle getappt ist? Mir ist es ein Anliegen, über das Thema aufzuklären. Heilsam ist vor allem der Austausch mit anderen Betroffenen und überhaupt einmal zu erkennen, dass hinter dem unwohlen Gefühl, das bei den Betroffenen entsteht, ein Muster steckt, das Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung vereint.

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Telefon: 06152/1870-0
Fax: 06152/1870-190
E-Mail: info[at]kvhsgg.de

 

Bildungszentrum Wasserweg
(Sprachenzentrum)
Wasserweg 2
64521 Groß-Gerau

Telefon: 06152/1870-400
Fax: 06152/1870-410
E-Mail: sprachenzentrum[at]kvhsgg.de

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Unser Servicebüro im Schloss Dornberg und das Servicebüro Sprachenzentrum im Wasserweg 2 sind zu folgenden Zeiten persönlich für Sie da:

Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag:
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Dienstags: Geschlossen
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