KVHS Groß Gerau
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Populismus ist kein neues Phänomen. Er gehört zu einer Demokratie, in der die Parteien und politischen Strömungen um Zustimmung werben. Populismus gibt es in allen Parteien, insbesondere in Zeiten des Wahlkampfs. Neu ist, dass sich Rechtspopulismus in Wahl- und Regierungsprogrammen niederschlägt, dass populistisches Denken das politische Handeln bestimmt.

Immer nah an der Praxis widmen sich diesem aktuellen Thema zwei Wissenschaftler der Uni Mainz in einem spannenden Vortrag:

? Was ist Populismus?
? Beispiel die Partei AfD - Warum kann die AfD als populistisch bezeichnet werden? Was macht die Partei aus?
? Was ist die Internetöffentlichkeit? Hat das Internet den Aufstieg von Populisten begünstigt?
? Was sind die Vorteile von Social Media für populistische Parteien?
? Wie nutzen populistische Parteien Social Media? Das Beispiel der AfD
? Welche Gefahren gehen für die Demokratie von populistischen Parteien im digitalen Zeitalter aus?

Bereichert wird das Ganze mit eigenen, aktuellen Forschungsergebnissen der beiden Wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für politische Kommunikation.

Die Plätze sind begrenzt! Um Anmeldung wird gebeten.

- Gefördert vom Büro für Frauen und Chancengleichheit des Kreises Groß-Gerau -

!!! Setzten Sie das im Vortrag Gelernte direkt in die Praxis um - mit praktischen Übungen im gleichnamigen PRAXIS- WORKSHOP A-GG10213 direkt IM ANSCHLUSS. Anmeldung ist hier zwingend erforderlich. Kosten: 10Euro !!!

freie Plätze Vernissage der Ausstellung "Menschen auf der Flucht"

(Groß-Gerau, ab Fr., 19.10., 18.00 Uhr )

Eine MAGNUM-Ausstellung in Kooperation mit Amnesty International.

Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellschaftlicher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen?
Die beeindruckenden Bilder erlauben einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen. Dabei wird deutlich, dass Flucht und Vertreibung nicht erst ein Phänomen der letzten 3 Jahre ist, sondern schon eine deutlich längere, globale Geschichte hat. Die sogenannte Flüchtlingskrise erscheint heute als unlösbares Problem. Dabei offenbart sich vor allem eine Krise der Verantwortung und der Solidarität. Die bestehenden Herausforderungen könnten besser bewältigt werden, wenn die europäischen Regierungen sich untereinander solidarisch zeigen und sich entschlossen für eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen würden.
Damals wie heute haben Fotografinnen und Fotografen vor Ort die Ereignisse dokumentiert. Die vorliegende Auswahl von Fotografien greift die folgenden Themen auf: Krieg und Chaos, Suche nach Sicherheit, Leben in Unsicherheit, Mauern und Zäune, Leben von Tag zu Tag und geteilte Verantwortung.
Zur Eröffnung und an weiteren Terminen werden kostenlose Führungen durch die Hochschulgruppe Amnesty International der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz angeboten.

Die Ausstellung ist zu sehen im Zeitraum vom 19. Oktober bis 23. November 2018.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Weltrettung. Entwicklungspolitik heute“
Bernd Heyl im Gespräch mit Naita Hishoono

Etwa 100.000 Deutsche reisen jedes Jahr nach Namibia. Die Beliebtheit als Reiseland verdankt Namibia seiner landschaftlichen Schönheit, seiner Tier- und Pflanzenwelt, aber auch seiner Geschichte. In Namibia hat die kurze deutsche Kolonialzeit bis heute deutliche Spuren hinterlassen. Das Land ist gekennzeichnet von einer extrem ungleichen Verteilung des Reichtums und vom Fortbestehen der Narben der Apartheid. Namibia ist ein Land im Aufbruch und gleichzeitig voller Widersprüche. Seine Entwicklung kann uns nicht gleichgültig sein. Eine bisher weitgehend positive wirtschaftliche Entwicklung, das Zusammenleben unterschiedlichster Völker und eine vordergründige politische Stabilität kennzeichnen die Lage. Es stellen sich aber Fragen:

• Leben die Völker Namibias neben- oder miteinander?
• Wie steht es um die soziale Entwicklung und die Emanzipation der Frauen?
• Welche Perspektiven hat Namibias Jugend?
• Wie wirken Kolonialismus und Apartheid noch heute nach?
• Entwickelt sich eine namibische Zivilgesellschaft?

Im Gespräch mit Bernd Heyl wird Naita Hishoono antworten auf diese und weitere Fragen geben, die Teilnehmer*innen werden einbezogen.


Naita Hishoono wurde 1976 in einem Flüchtlingslager in Angola geboren. Nach folgenschweren Angriffen der südafrikanischen Armee auf SWAPO-Lager im südlichen Angola 1978 nahm die DDR 470 Kinder aus diesen Lagern auf, unter ihnen Naita Hishoono. Die Unabhängigkeit Namibias 1990 fiel mit dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik zusammen, Naita Hishoono kehrte als 15 Jährige nach Namibia zurück. Sie besuchte die (deutschsprachige) Delta-Schule in Windhoek, studierte Politik an der Universität von Namibia und arbeitete u.a. für das deutsche Hörfunkprogramm der Namibian Broadcasting Corporation. Heute ist Naita Hishoono Executive Director des Namibia Institute of Democracy (NGO für politische Bildung) und lebt mit ihren Töchtern Zyria und Jyalo in Windhoek.

Veranstalter:
Arbeitskreis Politische Bildung

Anmeldung möglich Debattierclub

(Groß-Gerau, ab Do., 29.11., 19.30 Uhr )

Gesellschaft, Kultur, Politik, Philosophie, das Leben allgemein - es gibt eine Fülle aktueller und brisanter Themen, zu denen es viele Meinungen gibt. Was bewegt Sie? Worüber möchten Sie auch mal mit anderen diskutieren?
In dem offenen Debattierclub der Kreisvolkshochschule sind den Themen keine Grenzen gesetzt. In einer lockeren Runde haben Sie die Möglichkeit sich auszutauschen, eigene Ideen weiter zu entwickeln und auf andere Meinungen zu reagieren. Die inhaltliche Einführung fällt knapp aus - denn die Diskussion steht im Vordergrund.

Thema des Abends: wird noch bekannt gegeben.
Kursleitung: Markus Dobstadt

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Neue Gäste sind herzlich willkommen.

Anmeldung möglich Webinar: Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt

(Groß-Gerau, ab Mi., 28.11., 18.00 Uhr )

Eine Studie sorgte 2013 für Wirbel, die den Wegfall von über 40 Prozent der derzeitigen Berufe vorhersagt - viele befürchten einen enormen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch die Digitalisierung. Alles halb so wild, argumentieren andere, denn es werden neue Berufe entstehen. Und nicht nur das: die Digitalisierung wird uns von monotonen Tätigkeiten befreien und den Weg ebnen für kreatives Arbeiten.
Im Gespräch mit der Soziologin Sabine Pfeiffer versuchen wir diese Prognosen einzuordnen. Denn jede dieser Annahmen erfordert andere politische Gestaltung: Wird die soziale Absicherung weiter funktionieren oder brauchen wir ein Grundeinkommen? Passen unsere Arbeitszeitmodelle noch? Muss unser Begriff von Arbeit und Sinn neu definiert werden? Welche neuen Kompetenzen brauchen wir selber?

Referentin:
Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Lehrstuhl für Soziologie (Technik - Arbeit - Gesellschaft) an der Universität Erlangen-Nürnberg. Frau Prof. Dr. Pfeiffer forscht seit vielen Jahren über den digitalen Wandel der Arbeitswelt. Sie ist u.a. Mitglied im Forschungsbeirat der Plattform ,Industrie 4.0‘ und im VDI-Fachbeirat ,Beruf und Arbeitsmarkt‘.

Moderatorin:
Die Journalistin Christine Bergmann hat in München Volkswirtschaft studiert und arbeitet seit rund 25 Jahren beim Bayerischen Rundfunk in der Wirtschaftsredaktion. Dort kümmert sie sich vor allem um Themen, wie: Finanzmärkte, Euro, Konjunktur. Seit 15 Jahren moderiert sie außerdem die Sendung "Notizbuch" in Bayern 2.

Die Details zur Anmeldung und den technischen Voraussetzungen bei Ihnen zu Hause erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung per Mail oder vorab bei Fr. Petra Ziwes, Tel. 06152/9575432, petra.ziwes@kvhsgg.de.

Anmeldung möglich Webinar: Zwischen digitaler Demenz und digitaler Intelligenz

(Groß-Gerau, ab Mi., 5.12., 18.00 Uhr )

Der Einsatz digitaler Medien in der Bildung ist nicht neu, trotzdem wird er immer noch heiß diskutiert: Auf der einen Seite stehen Befürchtungen, dass mit einer zunehmenden Digitalisierung des Lernens soziale Kompetenzen in den Hintergrund rücken, die Sprachentwicklung gestört wird und Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen entstehen. Auf der anderen Seite scheinen Studien zu belegen, dass Schülerinnen und Schüler motivierter sind und bessere Leistungen erzielen, wenn im Unterricht digitale Unterrichtsmedien eingesetzt werden.
Wie verändern sich Lernprozesse durch digitale Medien? Verbessern sich durch den Einsatz digitaler Lernmedien Lernergebnisse? Wo liegen die Gefahren? Wer profitiert und wer verliert am stärksten durch digitale Bildung?

Referent:
Prof. Dr. Gerald Lembke ist Professor für Digitale Medien und angewandtes Medienmanagement an der Dualen Hochschule in Mannheim. Er gilt als einer der digitalen Pioniere in Deutschland und ist nach mehr als 25 intensiven digitalen Lebensjahren heute konstruktiver Digital-Kritiker und Autor der Bücher "Die Lüge von der digitalen Bildung. Wie unsere Kinder das Lernen verlernen" und "Im digitalen Hamsterrad".

Moderation: N.N.


Die Details zur Anmeldung und den technischen Voraussetzungen bei Ihnen zu Hause erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung per Mail oder vorab bei Fr. Petra Ziwes, Tel. 06152/9575432, petra.ziwes@kvhsgg.de.

freie Plätze Durcheinander im Kopf - Demenz

(Groß-Gerau, ab Mo., 19.11., 19.00 Uhr )

Was genau passiert eigentlich bei einer demenziellen Entwicklung?
Wie kann man mit dieser Erkrankung umgehen und was ist noch normale geistige Alterung?
Gibt es etwas, um den Prozess aufzuhalten?

Demenz ist ein wichtiges Thema, das uns alle betreffen kann.

freie Plätze Filmvorführung "Life Saaraba Illegal"

(Groß-Gerau, ab Di., 9.4., 17.45 Uhr )

„Der Dokumentarfilm "Life Saaraba Illegal" verfolgt über fast ein Jahrzehnt die Geschichte zweier Brüder aus einer senegalesischen Fischerfamilie. Anhand zweier persönlicher Schicksale wird transparent, was es für die Migranten und für die zurückgelassene afrikanische Gemeinschaft bedeutet, wenn junge Männer den illegalen Weg nach Europa antreten.“ („Kulturzeit“ 3sat)
"Saaraba" , das verheißene Land. Dieser Begriff steht in Westafrika häufig als Synonym für Europa, als der Kontinent der Hoffnung. Der Film begleitet die Brüder Aladji und Souley fast ein Jahrzehnt lang. Dem älteren Aladij gelang die gefährliche Flucht nach Europa, nach Spanien, wo er illegal auf Gemüseplantagen arbeitete. Er war Vorbild für den jüngeren Souley. Die beiden jungen Männer stehen exemplarisch für viele junge Männer, die sich auf den gefährlichen und illegalen Weg machen. Fast wie ein Initiationsritus erscheint dieser Schritt, der zu Ruhm und Ehre bei den Familien führt und häufig zur Schmach, sollte er nicht funktionieren. Entstanden ist der Film in Zusammenarbeit von Peter Heller, Saliou Sarr und Barney Ruebe.

Der Eintritt kostet 5,50 Euro und ist an der Abendkasse zu zahlen.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Weltrettung. Entwicklungspolitik heute“

freie Plätze Resilienz - Rüstzeug für die Seele

(Groß-Gerau, ab Mo., 21.1., 19.00 Uhr )

Wieso können manche Menschen besser mit Schicksalsschlägen umgehen als andere? Was macht unsere psychische Widerstandskraft aus? Kann man etwas tun, um "resilienter" zu werden oder unsere Kinder zu wappnen? Resilienz ist ein spannender Begriff, der auch im Fokus der psychiatrischen Forschung steht. In diesem Vortrag nähern wir uns der Bedeutung und lernen verschiedene Aspekte der seelischen Widerstandsfähigkeit, dem "Immunsystem der Seele" kennen.

freie Plätze Schleichend in die Falle - Narzissmus in Beziehungen

(Groß-Gerau, ab Mo., 28.1., 19.00 Uhr )

Er kommt daher wie Prinz Charming..und man fühlt sich geliebt und geschätzt wie nie, doch dann wird es immer unangenehmer und respektloser..und ehe man sich versieht, sitzt man in der Falle und kommt vom narzisstischen Partner kaum noch los.

Eine Beziehung mit einem Narzissten kann zerstörerisch sein. Narzissmus kann unterschiedlichste Formen haben, Frauen und Männer betreffen - aber wenn man auch einen Narzissten trifft, sei es als Chefin, Partner oder Elternteil, lässt einen das nicht kalt. Die betroffenen leiden oftmals langfristig und mit großen Konsequenzen - Verlust von Selbstbewusstsein und nicht selten dem ganzen Freundes- und Familienkreis.

In meinem Vortrag soll es um einige Beispiele gehen. Wie erkennt man Narzissten? Was vereint sie? Und wie kann man sich unabhängiger machen wenn man einmal in die Falle getappt ist? Mir ist es ein Anliegen, über das Thema aufzuklären. Heilsam ist vor allem der Austausch mit anderen Betroffenen und überhaupt einmal zu erkennen, dass hinter dem unwohlen Gefühl, das bei den Betroffenen entsteht, ein Muster steckt, das Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung vereint.

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